GIF komprimieren – animiertes GIF online verkleinern
Kurzbefehl im Chat: /gifklein
GIF komprimieren in einem Durchgang: GIF hochladen, Stärke und Breite wählen, Ergebnis herunterladen. Du siehst sofort, wie viel die Datei verloren hat.
Ohne Anmeldung
Kostenlos · Eingabe und Ergebnis werden 24 Stunden nach dem Hochladen automatisch gelöscht.
Warum GIFs so groß sind und wo du sparen kannst
Ein animiertes GIF ist eine Folge von Einzelbildern ohne die Tricks eines Videos: keine Bewegungsschätzung, keine Vorhersage zwischen Bildern. Die Dateigröße wächst deshalb mit der Zahl der Bilder und der Pixel je Bild. Ein paar Sekunden Bildschirmaufnahme in voller Breite ergeben schnell viele Megabyte; welches Limit dein Ziel hat, prüfst du dort.
Drei Hebel verkleinern die Datei: weniger Farben in der Palette, weniger Bilder je Sekunde und eine kleinere Breite. Die Stufen Leicht, Mittel und Stark kombinieren diese Hebel so, dass du nichts einstellen musst; dazu kommt in jeder Stufe eine verlustbehaftete Nachoptimierung, die ähnliche Pixel zusammenfasst. Die Breite kannst du zusätzlich auf 640, 480 oder 320 Pixel begrenzen, was bei großen Aufnahmen am meisten bringt, weil die halbe Breite nur noch ein Viertel der Pixel bedeutet.
Nach dem Lauf zeigt die Seite die Größe vorher und nachher. Reicht selbst „Stark“ mit 320 Pixeln nicht, ist das Format am Ende: Dann wandelst du das GIF in ein MP4 um oder kürzt es mit „GIF kürzen“.
So geht’s
- 1
GIF hochladen
Zieh das animierte oder einzelne GIF in das Feld, bis 30 MB und 2 Minuten Laufzeit.
- 2
Stärke wählen
Leicht (128 Farben), Mittel (64 Farben, höchstens 15 Bilder/s) oder Stark (32 Farben, höchstens 10 Bilder/s, höchstens 480 px).
- 3
Breite begrenzen
Original lassen oder auf höchstens 640, 480 oder 320 Pixel verkleinern; kleinere GIFs werden nie vergrößert.
- 4
Herunterladen
Nach „Los geht's“ siehst du die Größe vorher und nachher und lädst das Ergebnis herunter.
Typische Einsätze
Discord, Slack und Foren
Reaction-GIFs und Screenrecordings unter die Upload-Grenze bringen, meist mit „Mittel“ und 480 px.
E-Mail und Newsletter
Wo Video nicht abgespielt wird, ist GIF oft die einzige Möglichkeit für Bewegung: „Stark“ mit 320 px hält Mails klein.
Webseiten und Dokumentationen
Kurze Bedienungs-GIFs leichter machen, damit Seiten schneller laden; für längere Clips lieber MP4.
Gut zu wissen
- Eingabe und Ausgabe: GIF, animiert oder als Einzelbild; bis 30 MB, 2 Minuten Laufzeit, 4.000 Pixel Kantenlänge und 8 Megapixel je Bild.
- Stufen: Leicht 128 Farben; Mittel 64 Farben und höchstens 15 Bilder/s; Stark 32 Farben, höchstens 10 Bilder/s und höchstens 480 px Breite. In jeder Stufe kommt eine verlustbehaftete Nachoptimierung dazu, bei „Leicht“ am schwächsten.
- Breite wahlweise Original, 640, 480 oder 320 Pixel; das Seitenverhältnis bleibt erhalten. Das Ergebnis läuft als Endlosschleife, auch wenn das Original nur begrenzt wiederholt.
- Die Größe vorher und nachher wird nach jedem Lauf angezeigt, so kannst du dich an ein Limit herantasten.
- Verarbeitung auf unserem Server; Eingabe und Ergebnis werden nach 24 Stunden in einem stündlichen Lauf gelöscht.
- Kostenlos, ohne KI, ohne Anmeldung und ohne Wasserzeichen.
Häufige Fragen
Wie wird das GIF kleiner?
Ein GIF speichert jedes Bild einzeln mit einer Palette von höchstens 256 Farben. Weniger Farben, weniger Bilder je Sekunde und eine geringere Breite verkleinern die Datei; eine verlustbehaftete Nachoptimierung fasst ähnliche Pixel zusammen.
Geht das ohne Qualitätsverlust?
Nein, jede Stufe nimmt Farben weg und optimiert verlustbehaftet; „Mittel“ und „Stark“ reduzieren zusätzlich Bilder je Sekunde und Pixel. „Leicht“ kommt dem Original am nächsten.
Welche Stärke soll ich wählen?
„Mittel“ passt für die meisten GIFs. „Leicht“ für Verläufe, Hauttöne und Fotos, „Stark“ wenn ein festes Limit wie 8 MB im Weg steht. Wird das Raster sichtbar, geh eine Stufe zurück.
Wie bekomme ich ein GIF unter 8 MB oder 5 MB?
Erst „Mittel“ probieren, dann „Stark“, dann zusätzlich die Breite auf 480 oder 320 Pixel begrenzen. Die Größenanzeige zeigt nach jedem Lauf, ob die Grenze erreicht ist; wird ein schon optimiertes GIF ausnahmsweise größer, hilft eine höhere Stärke oder eine kleinere Breite. Reicht das nicht, ist ein kürzeres GIF oder ein MP4 die Lösung.
Warum sieht das Ergebnis körnig aus?
Mit weniger Farben werden Übergänge durch ein Raster ersetzt. Bei flachen Grafiken, Screenshots und Text fällt das kaum auf, bei Fotos und Verläufen schon. Dann hilft „Leicht“ oder eine kleinere Breite statt weniger Farben.
Bleiben Transparenz und Endlosschleife erhalten?
Durchsichtige Bereiche werden in der Regel übernommen; prüfe das Ergebnis bei Transparenz und bewegten Kanten, weil die Farbreduktion dort sichtbar werden kann. Das Ergebnis läuft immer als Endlosschleife, eine begrenzte Wiederholung des Originals wird nicht übernommen.
Gibt es eine bessere Alternative zu GIF?
Ja, ein MP4 ist bei gleicher Qualität oft um ein Vielfaches kleiner und wird von vielen Chats und Netzwerken ebenfalls automatisch abgespielt. Dafür gibt es „GIF in MP4 umwandeln“. GIF bleibt sinnvoll, wo nur Bilder erlaubt sind, etwa in E-Mails.